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Aus Gütesiegel-Kultur
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Herzlich Willkommen auf der neuen Seite von Gütesiegel Kultur*. Sie finden hier Informationen zu den Theater-, Kultur- und Kunstprojekten von Gütesiegel Kultur*. Dies ist eine Wikimediaseite, sie müssen die blauen Schriften anklicken um zu navigieren.Viel Vergnügen!
[bearbeiten] Internationale Kulturprojekte an der Schnittstelle Bildende Kunst – Figurentheater – Animation – Soziale Intervention
Stefanie Oberhoff und Lambert Mousseka haben sich 2003 im Kulturzentrum Espace Masolo in Kinshasa bei der gemeinsamen Arbeit mit Straßenkindern und ehemaligen Kindersoldaten kennen gelernt. Seither haben sie eine Vielzahl gemeinsamer Projekte konzipiert und realisiert. Respektlos und neugierig, frei beweglich zwischen Theater, Puppenspiel, Kunstaktion und Performance, markieren ihre weltweit gezeigten Produktionen subversive Knotenpunkte, an denen sie politische, soziale und ökonomische Grenzziehungen bloßstellen und unterlaufen.
Im Rahmen der Projektreihe GÜTESIEGEL KULTUR* werden bis 2011 zahlreiche Projekte zu sehen sein. Alle diese Projekte werden in einem internationalen Kontext erarbeitet und kreisen um die Themen Macht, Magie und Manipulation.
[bearbeiten] Die Entschlüsselung des menschlichen Gnoms
[bearbeiten] KING KONGO
Im Dorf des Großvaters gibt es eine Neuigkeit: Ein weißer König, "der die Krone am Kinn trägt"! Um den König zu empfangen, richtet das Dorf ein Festmahl aus. Und zuvor wird seine Ankunft geprobt – reihum versucht jeder, ein guter König zu sein. Das beginnt als lustiges Spiel, und es endet in grausamer Tyrannei – immer wieder...
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[bearbeiten] FACE A FACE
Ehemalige Kindersoldaten, der letzte Kinowerbemaler Pakistans, traditionelle afrikanische Märchenerzähler und falsche Sufipriester entschleunigen mit Pinseln, Eiern, Worten und Videoinstallationen, mit rhythmischen Gesängen, Voodoozeremonien, Derwischtänzen und Waldspaziergängen unseren Alltag.
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[bearbeiten] Le Cadeau – Das Geschenk
Deutsch-französisch-kongolesische Figurentheaterproduktion
Es war einmal … eine Stadt an einem Fluss. Nicht weit davon entfernt lauerte ein riesengroßes Ungetüm aus Metall. Es war so riesig, dass es seinen Kopf an traurigen Regentagen zwischen die Wolken stecken konnte. Weit entfernt von dieser Stadt gab es eine andere Stadt, diese war noch viel, viel größer als die erste. Mit dem Flugzeug brauchte man vier Tage um vom einen Ende bis zum anderen zu gelangen. Eine Stadt voller von Palmen und köstlicher Früchte. Ihre Flüsse waren unendlich lang. Es gab dort Gold und Edelsteine, Diamanten, Kupfer und Kobalt. Herrliches Kobalt!
So beginnt eine Geschichte, die in Afrika spielt, erzählt aus der Sicht eines Hundes, der den Widersprüchen und Unterschieden zwischen Europa und Afrika schutzlos ausgeliefert ist. Ein Abenteuer voller komischer und grotesker Momente, die von Ungerechtigkeit und von der jahrhundertealten Unterdrückung erzählen. Eine gnadenlose Geschichte!
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[bearbeiten] Das Dorf auf dem Hügel
Figurentheater in Kooperation mit dem Theater National de la Marionette du Togo
Ein unberechenbarer König, Magier und Kaufmann zugleich herrscht über zwei Reiche: Über ein armes Dorf, in dem alles was gut ist nach oben fliegt und verschwindet und über das Dorf auf dem Hügel, in dem es alles gibt, was man sich nur vorstellen kann. Auf der Suche nach dem Zauberwort, dass die entschwundenen Reichtümer wieder zurückholt verstricken sich der König, sein Fetischeur, dessen Frau, ein Ethnologe und ein Hund in ein Geflecht aus afrikanischer Magie, europäischer Zauberei, hinterhältigen Betrügereien, Lügengeschichten und absurden Ritualen.
Ein doppelbödiges Drama, das dem allgegenwärtigen Zusammenspiel von Macht, Magie und Manipulation auf raffinierte Weise auf die Schliche kommt und in dem die Betrogenen dem Zauber ein Schnippchen schlagen.
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[bearbeiten] Fanfare Masolo
Seit 2003 besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Kulturzentrum Espace Masolo, Kinshasa, das sich um die Betreuung von ehemaligen Straßenkindern und Kindersoldaten kümmert, und Künstlern aus Frankreich und Deutschland. Hier entstanden zahlreiche Kunst- und Theaterprojekte, unter anderem Ausstellungen und Theatervorstellungen, die im französischen Kulturinstitut „Halle de la Gombé“ in Kinshasa stattfanden, wie z. B: „Oyo mboka té – Dies ist kein Land“ 2003, „Bitoto – Bric á brac“ 2004 und „Pona Nini – Warum?“ 2005. Das Handpuppenspiel „Die Abenteuer des Oulala“ von drei ehemaligen Soldatenkindern spielt seit 2006 erfolgreich auf europäischen Festivals. Schon vor langer Zeit kam im Espace Masolo die Idee auf ein Blasorchester zu gründen. Da es kaum Blaskapellen in Kinshasa gibt, diese aber gerne zu Festivitäten wie z. B. Hochzeiten und Beerdigungen engagiert werden, ist das eine sehr gute Möglichkeit für den Espace Masolo und für die Jugendlichen, regelmäßig Geld zu verdienen. Im Rahmen der Tourneen von „Le Cadeau – Das Geschenk“ ist es uns gelungen etwa zwanzig Blasinstrumente zu organisieren. Seit August 2008 sind diese Instrumente in Kinshasa und eine Gruppe Jugendlicher wird dreimal wöchentlich unterrichtet.
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[bearbeiten] Die Halsbandaffaire
Eine magische Verblendung sehr frei nach Goethes „Der Groß-Cophta“
Zauberhaftes Figurentheater und atemberaubende Magie Glaube mir, unsere moralische und politische Welt ist mit unterirdischen Kellern, Gängen und Cloaken miniret, wie eine große Stadt zu seyn pflegt, und an deren Zusammenhang wohl niemand denkt und sinnt. Nur wird es dem, der davon einige Kundschaft hat, viel begreiflicher, wenn da einmal der Erdboden einstürzt, dort einmal ein Rauch aus einer Schlucht aufsteigt, und hier wunderbare Stimmen gehört werden. (Goethe an Lavater) Mächtige IntrigantenDie Halsbandaffäre war ein Betrugsskandal am französischen Hof von 1785-1786, in die Gräfin de la Motte, der Kardinal Rohan und Cagliostro - der größte Scharlatan des Jahrhunderts - verwickelt waren. Goethe nimmt diese historische Begebenheit als Grundlage für sein Lustspiel „Der Groß – Cophta“, mit dem er den Menschen ermöglichen wollte „sich aufzuklären, also mündig zu werden“. Wir wollen ihm dabei helfen...
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[bearbeiten] Pimp Lollywood
Im Rahmen der Ausstellung face á face – 2. Stuttgarter Völkerschau werden pakistanische Filme mit Kindern nachgedreht. Weltpremiere am 01. 03. 2011 mit Eintrittskarten und Popcorn!
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[bearbeiten] Der Wilde Western
[bearbeiten] UBU-Variationen
[bearbeiten] puppet in a box
Auf drei Kontinenten werden drei Gruppen aus Künstlern und Jugendlichen bzw. Stundenten zusammengestellt. In theatralischen Aktionen im öffentlichen Raum werden diese eine Mauer wahlweise erstellen und/oder zerstören.. Diese offiziellen Ereignisse werden begleitet durch den Auftritt von Repräsentanten aus dem Öffentlichem Leben: Präsidenten, Politiker, Polizisten usw., die jedoch von den Jugendlichen dargestellt werden. Am Ende dieses einjährigen Projektes findet eine Präsentation in Form einer „Theatralen Konferenz“ statt, die als Sprachrohr für alle Beteiligten zu verstehen ist.
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[bearbeiten] Die Reise zum Mond
Über einen Menschen, der auf der Flucht vor sich selbst im Nichts landet
nach einem Text von Lambert Mousseka
Vor langer Zeit kamen Worte zu mir, sie standen auf einmal da, mit Tränen in den Augen und baten darum verwendet zu werden. Bitte! Bitte! Benutze uns! Ich fand keinen Platz für sie - nicht einmal am Ende eines Satzes. Bitte! Bitte! flehten sie. Und ich bin vor ihnen geflohen, über die vier Berge, die unser Dorf umgeben und habe nichts zurückgelassen, nichts als meine tote Familie. Die winselnden Worte haben mich verfolgt und jetzt lebe ich mit ihnen zwischen den Dingen, und aus den Dingen baue ich ein Gefährt, mit dem ich in andere Welten fliegen kann um ihnen zu entkommen.
(Lambert Mousseka. Aug 2007, Lomé. Togo)
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[bearbeiten] Das Konterfei
[bearbeiten] Ausstattung
[bearbeiten] Partner/Sponsoren
Kulturamt der Stadt Stuttgart, Fonds Darstellende Künste, Landesverband Freie Theater, Stiftung Württembergische Hypothekenbank, Landesbank Baden-Württemberg, FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart, Akademie Schloss Solitude, Festival Ruhrtriennale, Künstlerhaus Stuttgart, Freundeskreis Espace Masolo, Stiftung Entwicklungszusammenarbeit, Landesstiftung Baden Württemberg, Centre Cultural Francais Kinshasa, Deutsche Botschaft Kinshasa, Französische Botschaft Kinshasa, Goethe Institut, IFA Institut für Auslandsbeziehungen, Deutsches Forum für Figurentheater,
[bearbeiten] Kontakt
Oberhoff / Mousseka
Gütesiegel Kultur*
Weißenburgstr. 33
70180 Stuttgart
Tel: 0711 – 6403522
e-mail: oberhoff@gmx.de
Weitere Informationen, sowie Termine finden Sie unter:
www.stefanie-oberhoff.de www.espacemasolo.skyrock.com
[bearbeiten] Gütesiegel Kultur*
Die mit dem Gütesiegel Kultur* ausgezeichneten Produktionen wurden von einem Team internationaler Künstler erarbeitet, werden in einem kollektiven Bewusstsein produziert und erfüllen sehr hohe Qualitätsstandards im Bezug auf Originalität, Sozialverträglichkeit und Unterhaltung. Die Künstler bringen ihre Gütekennzeichnung selbst an, sie ist also kein Zertifikat, sondern eine Selbsterklärung der Kulturschaffenden. |


